Zwangsversteigerung vs. freihändiger Verkauf

5 Min. Lesezeit·Aktualisiert: 28. Juni 2026·AuctionPlace Redaktion

Bei der Zwangsversteigerung wird eine Immobilie öffentlich an die höchstbietende Person versteigert; beim freihändigen Verkauf wird sie zu einem ausgehandelten Festpreis ausserhalb der öffentlichen Steigerung verkauft. Beide Wege haben unterschiedliche Vor- und Nachteile bei Preis, Sicherheit und Tempo.

Der direkte Vergleich

KriteriumZwangsversteigerungFreihändiger Verkauf
PreisbildungHöchstgebot am SteigerungstagVerhandelter Festpreis
Mögliches SchnäppchenHäufig unter MarktwertEher marktnah
PlanbarkeitGering (Bietwettbewerb)Hoch
GewährleistungMeist ausgeschlossenVerhandelbar
FinanzierungVorab gesichert nötigMehr Zeit
VerfahrenAmtlich, öffentlichPrivat

Wann lohnt sich die Steigerung?

Die Steigerung eignet sich für vorbereitete Käufer mit gesicherter Finanzierung, die unter dem Marktwert kaufen wollen und das «wie besehen»-Risiko tragen können.

Wann ist der freihändige Verkauf besser?

Wer Planungssicherheit, mehr Zeit für die Finanzierung und verhandelbare Konditionen sucht, ist mit dem freihändigen Verkauf oft besser bedient – auch wenn der Preis tendenziell marktnäher ausfällt.

Häufige Fragen

Ist ein freihändiger Verkauf auch nach einer Betreibung möglich?

Ja. In bestimmten Konstellationen kann eine Liegenschaft auch im Rahmen eines Verwertungsverfahrens freihändig verkauft werden, sofern die Beteiligten zustimmen. Massgebend sind die Vorgaben des Amtes.

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Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Massgebend sind die amtlichen Publikationen und Steigerungsbedingungen des zuständigen Betreibungs- oder Konkursamtes.

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