Steigerungsbedingungen richtig lesen

5 Min. Lesezeit·Aktualisiert: 28. Juni 2026·AuctionPlace Redaktion

Die Steigerungsbedingungen legen fest, zu welchen Bedingungen eine Immobilie versteigert wird – Anzahlung, Zahlungsfristen, übernommene Lasten und Antrittstermin. Sie sind das verbindliche Regelwerk der Steigerung und sollten vor jedem Gebot vollständig verstanden sein.

Was sind Steigerungsbedingungen?

Es handelt sich um das vom Betreibungs- oder Konkursamt aufgelegte Dokument, das alle rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der Steigerung regelt. Mit der Abgabe eines Gebots akzeptieren Sie diese Bedingungen.

Die wichtigsten Punkte

  • checkAnzahlung: Höhe und Zahlungsmittel, die sofort nach dem Zuschlag fällig sind.
  • checkZahlungsfrist: Bis wann der Restkaufpreis zu bezahlen ist.
  • checkLastenverzeichnis: Welche Grundpfandrechte und Lasten übernommen werden.
  • checkAntrittstermin: Ab wann Nutzen und Gefahr auf die Käuferin übergehen.
  • checkBesondere Bedingungen: z. B. bestehende Mietverhältnisse oder Auflagen.

Worauf besonders achten?

Achten Sie auf übernommene Lasten und auf die Zahlungsfristen – sie bestimmen den effektiven Kaufpreis und Ihren Liquiditätsbedarf. Im Zweifel lohnt sich eine fachliche Prüfung der Dokumente vor dem Steigerungstag.

Häufige Fragen

Wo erhalte ich die Steigerungsbedingungen?

Sie werden vom zuständigen Betreibungs- oder Konkursamt öffentlich aufgelegt und sind dort einsehbar. Auf AuctionPlace verlinken wir die amtliche Originalpublikation; Mitglieder können zusätzlich Unterlagen anfragen.

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Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Massgebend sind die amtlichen Publikationen und Steigerungsbedingungen des zuständigen Betreibungs- oder Konkursamtes.

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